Kein Stacheldraht an der EU-Außengrenze!

29. Juni 2017  Allgemein

Eine Podiumsdiskussion mit unserem LINKEN Direktkandidaten Klaus Huska für die Bundestagswahl im Wahlkreis Karlsruhe-Land fand am 28.06.17 am Walahfrid-Strabo-Gymnasium in Rheinstetten statt. Beim Thema Bundeswehr stellte Klaus Huska klar, dass alle Auslandseinsätze der Bundeswehr sofort beendet gehören, denn man sehe in Lybien, in Mali und vor allem in Afghanistan, dass militärische Auslandseinsätze der Bundeswehr alles andere als dauerhaft friedliche Verhältnisse schaffen. Huska kritisierte ebenfalls das rein wirtschaftsorientiertes Konkurrenzdenken zwischen Unternehmen und gar Staaten innerhalb der EU einem solidarischem Europa im Wege stehe, in dem eigentlich das Gemeinsame und nicht das Trennende im Vordergrund stehen müsse.

Die Folgen dieses Profitdenkens werden bspw. an der hohen Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen EU-Staaten wie Spanien und Griechenland greifbar. Auch sei es schlicht unmenschlich, wenn die EU ihre Außengrenzen mit Stacheldraht und Zäunen dicht mache und von Krieg und Terror geflüchtete Menschen dort auf inhumane Weise gegen ihren Willen festgehalten werden. Beim Thema Digitalisierung bemerkte Huska, dass sich die Arbeitsweit der Menschen grundlegend verändere. Bei Programmierer*innen und ähnlichen IT-Berufsgruppen existiere bereits ein digitales Prekariat – außerhalb sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse. Demzufolge kämpft DIE LINKE im Wahlkreis Karlsruhe-Land für eine Zukunft, für die es sich zu kämpfen lohnt: Für eine friedliche Welt, in dem alle Menschen gemeinsam ihren gerechten Anteil an der Gesellschaft haben.


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